Produktionsplanung und Materialwirtschaft

FEKOR - Ihr MES-System, das Produktionsplanung und Materialflussplanung als zwingende Einheit behandelt

Essenziell wichtig: In FEKOR werden im Planungssystem die Fertigungsaufträge generiert!

  • Ausgehend vom Bedarf, seien es Kundenaufträge, Lieferabrufe oder Absatzpläne, generiert FEKOR selbst die Fertigungsaufträge und Bestellvorschläge und berücksichtigt dabei natürlich den Bestand und schon vorgenommene Bestellungen. Oberstes Gebot in der FEKOR-Materialwirtschaft ist es, allen Bedarf zu decken.
  • Die Fertigungsplanung bestimmt die Reihenfolge der Auftragsbearbeitung und deren Zuordnung auf entsprechende Arbeitsplätze.
  • Ändert sich die Nachfrage, die Bestell- oder Liefermenge des Lieferanten oder die Reihenfolge der geplanten Aufträge, so werden auch die geplante Fertigungsaufträge und Bestellvorgaben angepasst.
  • Dies istdeshalb möglich, weil FEKOR Materialwirtschaft und Fertigungsplanung in einem System vereint.

Die FEKOR-Feinplanung weiß genau, welches Material zwischen den einzelnen Fertigungsaufträgen fließt bzw. fließen wird. Aus den von FEKOR geplanten Warenzugängen und -abgängen kennt das System jederzeit den Bestand an Rohmaterial, Halbfertigwaren und Fertigwaren.

Integrierte Materialwirtschaft mit FEKOR

Wird ein Fertigungsauftrag umgeplant, ändert sich damit sowohl der Zufluss der eingehenden Komponenten bzw. Rohstoffe als auch der Abfluss der hergestellten Teile. Dies kann sich sowohl auf die Liefertermine, als auch auf die Mengen der Rohstoffe und Produkte auswirken. So stehen die verarbeiteten Komponenten nicht mehr für andere Aufträge zur Verfügung, während die hergestellten Teile nun für die weitere Verarbeitung oder Auslieferung bereit stehen. (siehe Beispiel 1)

Produktionsplanung und Materialwirtschaft als zwingende Einheit

Um also einen realisierbaren Produktionsplan zu erstellen, berücksichtigt die FEKOR-Produktionssteuerung diese Zusammenhänge, indem die Software Fertigungsplanung und Materialwirtschaft als untrennbare Einheit betrachtet. Dies erleichtert Ihnen als Planer die Materialbedarfsplanung und die Steuerung des Materialflusses innerhalb des Fertigungsprozesses. Dadurch werden Sie flexibler und können Ihre Aufträge mithilfe unserer APS-Software im Bedarfsfall problemlos vorziehen oder gar die Reihenfolge zweier Aufträge zur Produktion desselben Artikels tauschen. (siehe auch Beispiele)

Sowohl in der Fertigungssteuerung als auch in der Bereitstellung werden die Materialflüsse also zeitlich und mengenmäßig der Produktion angepasst und umgekehrt. Ihr Unternehmen erhält erheblich mehr Flexibilität und Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Planung und Ihr Material jederzeit aufeinander abgestimmt sind.

Unser Beispiel 1:
Zwei Aufträge benötigen dieselben Komponenten, der erste 100 Stück, die am Lager vorrätig sind, der zweite 50 Stück, die erst später zur Verfügung stehen. Zieht man in der Fertigungsplanung den zweiten Auftrag vor, so verbraucht man bereits 50 Stück. FEKOR zeigt Ihnen dann auf, dass der 100-Stück-Auftrag dadurch erst dann starten kann, wenn weitere 50 Stück der Komponente bereit stehen.

Unser Beispiel 2:
Auf einer Maschine läuft ein Fertigungsauftrag mit einem Los über 10.000 Stück. Da bald Schichtende ist, möchte die Produktion keinen neuen Auftrag beginnen, sondern die Maschine mit dem aktuellen Artikel bis zum Schichtende weiter laufen lassen. Als Planer erhöhen Sie die geplante Produktionsmenge entsprechend. FEKOR zeigt Ihnen sofort auf, dass durch die Mehrproduktion ein nächster Auftrag über 3.000 Stück erst eine Woche später nötig wird und zwischenzeitliche Einrüstzeiten gespart werden. Die zusätzliche Produktionsmenge braucht selbstverständlich auch mehr Material als geplant. Daher überprüft das System gleichzeitig, ob nicht einem anderen Auftrag durch die geplante Verlängerung Material weggenommen wird und zeigt im kritischen Fall die Konsequenzen auf.

Unser Beispiel 3:
Auf einer Maschine läuft ein Fertigungsauftrag mit einem Los über 8.000 Stück. Es herrscht Termindruck und Sie wissen, dass von dem 8.000-er Los aktuell nur 6.000 Stück benötigt werden. Sie verringern deshalb ausnahmsweise das Los von 8.000 auf 6.000. FEKOR zeigt Ihnen in der Konsequenzenrechnung auf, dass Sie jetzt die Liefertermine besser einhalten, da der Auftrag verkürzt wurde und somit auch die folgenden Aufträge an der Maschine vorgezogen werden können. Gleichzeitig plant es die fehlenden 2.000 Stück, die für einen anderen Kunden erst in zwei Wochen fertig sein müssen, automatisch um und fügt sie einem Los in der kommenden Woche hinzu.

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