Immer mehr Artikel müssen heute für den Fall auftretender Mängel oder Schäden bis zur Entstehung des Fehlers im Produktionsprozess zurückverfolgt werden können. Damit die Rückverfolgung der fehlerhaften Charge mit möglichst wenig Aufwand verbunden ist, sorgt FEKOR für eine genaue Erfassung und Dokumentation der Fertigung und des Materialflusses. Dieser muss für die Chargenverfolgung bis zur Fehlerentstehung analysiert werden können.
Die präzise FEKOR-Chargenplanung schafft alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Chargenverfolgung, und das ohne zusätzlichen Aufwand. Durch die eindeutige Chargenplanung verringert sich zudem die Zahl an Produktionsfehlern und das Vertauschen von Chargen in Ihrem Betrieb bleibt weitgehend ausgeschlossen.
Da FEKOR bereits auf Chargenniveau plant, passt das System die Fertigungsaufträge den Chargenmengen an, und das von Beginn an. Ein Fertigungsauftrag für eine Fertigungsstufe entspricht somit einer Charge. Auf diese Weise liefert die ganz normale Auftragserfassung in FEKOR zugleich auch die Chargendokumentation und bildet damit eine solide Grundlage für die Chargenverfolgung.
Durch diese Methode lässt sich jeder Fertigungsauftrag einer Charge zuordnen, sodass ihr Weg transparent ist. Die Fertigungsaufträge werden von FEKOR so angelegt, dass sie auf die einfließenden Mengen an Material abgestimmt sind. Die Materialflussplanung vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt erfolgt dabei grundsätzlich chargenrein. Eine Vermischung verschiedener Chargen ist dadurch ausgeschlossen. Naturgemäß entstehen im Unternehmen mit Chargenplanung zwar mehrere kleine Fertigungsaufträge, doch dies ist nicht unbedingt ein Nachteil. Die FEKOR-Produktionsoptimierung erkennt, dass es sich bei mehreren Fertigungsaufträgen mit unterschiedlichen Chargen dennoch um denselben Artikel handelt. Das System führt die Aufträge dann zusammen, weil die Produktion so ohne zusätzlichen Rüstvorgang von statten gehen kann.
Auf der Grundlage der genauen Chargenzuordnung liefert FEKOR Ihren Mitarbeitern die Information, welche Charge aus dem Lager zu holen und bei einem vorliegenden Auftrag zu verwenden ist. Entsprechend erstellt FEKOR für Ihre Mitarbeiter auch die zugehörigen Arbeitspapiere bzw. Warenbegleitkarten, die von Anfang an die richtigen Chargennummern, sprich Fertigungsauftragsnummern, enthalten. Es entsteht also keine Mehrarbeit für das Personal.
Unser Beispiel:
Fertigungsaufträge werden immer so angelegt, dass sie auf die einfließenden Mengen an Material abgestimmt sind. Liegen in einem Lager zwei Chargen, eine von 400 Stück und eine von 800 Stück, zur Durchführung des aktuellen Auftrags aber benötigt man 1.000 Stück, so generiert FEKOR zwei Fertigungsaufträge: der erste über 400 Stück und der zweite über 600 Stück. Damit empfiehlt FEKOR gleichzeitig eindeutig, welche Charge vom Lager in welchen Fertigungsauftrag fließen soll. Die Produktion ist somit weniger fehleranfällig, Chargenvertauschungen sind ausgeschlossen.
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